Nun muss du noch den Gürtel - (japanisch OBI) - binden.
Er ist in der Regel je nach Leibesumfang ca. einen Meter länger als deine Körpergröße.

Der Obi zeigt den Ausbildungstand des Schülers an. Weiterlesen
So sieht er aus, dein neuer Kampfanzug. Gi ist die japanische Bezeichnung dafür. Früher wurde
er als Untergewand unter der traditionellen japanischen Kleidung getragen. Er besteht aus einer
Jacke (Uwagi), Hose (Zubon) und einem Gürtel (Obi).
Uwagi
Zubon
Obi
Die Größe des Anzuges wird in der Regel in Zentimeter angegeben. Wenn du 1,80 Meter groß bist,
benötigst du somit einen Anzug in der Größe 180. In Ausnahmefällen kann es sein, das du eine
Nummer kleiner oder größer brauchst. Das ist ganz von deinem Körperbau abhängig.
Tipp:  Sollte der Anzug nach dem Kauf noch etwas zu gross ausfallen, wasche ihn die ersten Male
bei 90° in der Waschmaschine. So wird er noch etwas einlaufen.
Die Farbe des Obi ist in unserem Dojo weiß.
Zusammenlegen des Karate-Gi
Nach dem Training ist es üblich, dass der Karateka seinen Gi zusammenlegt.  Früher haben die
Schüler sich dieses Bündel dann über die Schulter geworfen und sind nach Hause gegangen.
Heute in der Zeit der Rucksäcke und Trainingstaschen ist das eigentlich nicht mehr notwendig.
Trotzdem wird der Brauch noch gepflegt. Der Anzug sollte für den Übenden etwas Besonderes
darstellen. Schon beim Zusammenlegen des Anzuges zu Hause bereitet sich der Schüler auf den
Unterricht vor. Nach dem Training ist es die letzte Tätigkeit, welche ihn wieder auf den Alltag
vorbereitet. Deshalb sollte der Anzug, vor und nach dem Training, ordentlich zusammengelegt
und nicht zerknittert sein.
Der Gi    -  Anzug des Karateka